Westerngitarre Test: empfehlenswerte Westerngitarren im Vergleich!

Westerngitarre

Yamaha F370 Westerngitarre

Kaum ein Instrument ist so beliebt wie die Gitarre – dieses Zupfinstrument bestehend aus Körper, Steg und Saiten entspringt einer langen Tradition und seine Vorfahren reichen bis ins Mittelalter. Im Volksmund als Klampfe bezeichnet ist die Gitarre genau wie das Klavier der Einstieg für viele Musiker in ihr Hobby. Klassischerweise beginnt man mit einer Akustikgitarre, da sich an diesem Gerät die Grundlagen recht gut erlernen lassen.

Erste Fingerübungen am Griffbrett und das Behandeln der Saiten auf verschiedene Art und Weise sind auch bei der Westerngitarre von Bedeutung. Westerngitarren sind eine besondere Form der Akustikgitarren, sie transportieren einen ganz eigenen Sound aus dem Resonanzkörper. Um eine wirklich gute Westerngitarre zu bestellen, lohnt sich ein Preisvergleich auf Westerngitarre.org.

Edle Hölzer für edle Klänge

Allgemein finden sich klassische Akustikgitarren in den unterschiedlichsten Formen wieder, doch wird man bei vielen Exemplaren eine Gemeinsamkeit finden. So auch bei einer Westerngitarre, deren Korpus in der Regel aus Holz gefertigt ist. In diesem besonderen Falle jedoch greift man bei dem Bau von einer Westerngitarre auf regelrechte Edelhölzer zurück. Neben Mahagoni und einigen Nussvarianten halten Spieler von Westerngitarren auch hier und da einmal Padouk oder Palisander in ihren Händen. Bei den Saiten für ein derartiges Instrument ist Stahl in der Regel das Material der Wahl.

Selbstverständlich ergeben sich daraus einige Unterschiede zu der klassischen Akustikgitarre. In erster Linie verändert sich der Klang im Vergleich zu einer Gitarre mit Saiten aus Kunststoff. Der Sound einer Westerngitarre scheint ein wenig mehr Höhen zu besitzen, sie klingt sehr klar und rein. Werden die Stahlkern-Saiten mit einem Plektrum bearbeitet, nimmt die Intensität dieses speziellen Klanges noch einmal zu. Dies macht schließlich den Western-typischen Eindruck aus, den dieses Instrument vermittelt möchte. Wie fast jede andere Akustikgitarre auch, ist bei der Westerngitarre noch ein Schutz am Klangkörper angebracht. Dieser soll Schäden an der hochwertigen Oberfläche vorbeugen, welche durch ein intensives Spielen – vor allem mit Plektrum – zu Stande kommen können.

Um den Klang noch vielfältiger gestalten, kann man zur Westerngitarre noch einen Tonabnehmer und einen elektrischen Verstärker hinzu nehmen. In Folge dessen ergeben sich noch mehr Farben im Klangspektrum und die elektrischen Effekte sind natürlich noch einmal weitaus aufregender als die herkömmlichen Klänge der Akustikgitarre.

Das gibt es zu beachten beim Kauf einer Westerngitarre:

  • Holz oder Kunststoff: Eine der grundlegenden Entscheidungen beim Kauf einer Westerngitarre ist das Material des Korpus. Selbstverständlich sind die Resonanzkörper aus edlen Hölzern immer ein echter Hingucker und geben dem gesamten Instrument eine hochwertige Erscheinung. Allerdings sind Westerngitarren aus Kunststoff nicht so anfällig gegenüber Kratzern und Stößen.
  • Saitenzahl: Üblich sind Westerngitarren mit sechs Saiten, doch gibt es in speziellen Fällen noch Ausführungen mit einer Saite mehr. Teilweise werden sogar Modelle mit bis zu zwölf Saiten bespielt, das kommt jedoch recht selten vor. Oft sind es individuelle Anfertigungen, die sich Profis extra für sich bauen lassen.
  • Akustisch oder mit Verstärker: Die Westerngitarre ist in erster Linie ein Instrument, das von seinem eigentlichen Klang lebt und daher nicht zwangsweise einen elektrischen Tonabnehmer benötigt. Dennoch kann man mit Hilfe eines angeschlossenen Verstärkers rauere Töne anschlagen und der Westerngitarre mehr Varianz verleiht.
  • Marke: Wie bei elektronischen Geräten, Autos oder Kleidung identifizieren sich viele Musiker ebenfalls mit einer bestimmten Marke. Da machen Westerngitarren natürlich keine Ausnahme. Der Standard bei den gestandenen Marken ist in der Regel sehr hoch, daher sind die Unterschiede nicht sehr prägnant. An dieser Stelle seien natürlich die Namen Ibanez und Fender genannt, die ohnehin schon ein schweres Prestige mit sich bringen.
  • Links- oder Rechtshänder: Die meisten Menschen nehmen eine Gitarre intuitiv so in die Hand, dass sie mit ihrer stärkeren Hand die Saiten greifen und mit der schwächeren die Saiten anspielen. Doch sollte man nicht nur bei einer Westerngitarre auch einmal die umgekehrte Variante ausprobieren. Nicht selten erkennt der eine oder andere Musiker, dass ihm diese Form des Spielens besser liegt.
  • Umfang des Zugehörs: Westerngitarren sind wie die meisten andere Musikinstrumente auch empfindlich und benötigen Schutz. Ein Etui beziehungsweise ein Gitarrenkoffer ist daher schon fast eine Selbstverständlichkeit. Wer gern im Stehen spielt, für den empfiehlt sich noch ein Gitarrengurt. Für den Klang kann man noch einen so genannten Kapodaster an die Saiten klemmen. Dadurch bekommen diese mehr Spannung und der Sound wird insgesamt ein wenig höher und heller.
  • Gitarrenlehrer oder Autodidakt: Im Kleinkindalter beginnen die meisten mit dem Spielen der Westerngitarre in einer Gruppe oder allein in einer Musikschule. Im weiter vorschreitenden Alter jedoch neigen immer häufiger die Hobbymusiker dazu, sich selbst das eine oder andere Instrument beizubringen – an dieser Stelle ist die Westerngitarre eines der einfacheren Geräte.

Online-Portal hilft beim Preisvergleich

Amazon: GitarrenDa es nicht nur verschiedene Bauformen von Westerngitarren gibt, sondern noch weitaus mehr Marken, ist die Wahl für das richtige Instrument nicht besonders leicht. Ein Portal wie Westerngitarren.org stellt eine gute Hilfe beim Kauf einer Westerngitarre dar. Einen guten Überblick über aktuelle Modelle kann man sich auch auf Amazon.de verschaffen. Eines der beliebten Modelle ist die schwarze Westerngitarre aus dem Hause Stagg.

Allein der schwarze Korpus mit der leicht schimmernden Oberfläche macht einiges her und hebt sich damit von der breiten, holzfarbenen Masse ab. Das Lindenholz ist recht leicht und die sechs Saiten sind aus Bronze gefertigt. Ein etwas natürlicheres Erscheinungsbild bringt die Westerngitarre F-370 Natural von Yamaha mit. Das helle Holz des Resonanzkörpers wird durch ein Schlagbrett geschützt. Auch bei diesem Exemplar findet die klassische Form mit sechs Saiten ihre Anwendung. Die Kombination aus Fichte und Palisander gibt dem Instrument ein hochwertiges Image. Beide Geräte sind recht günstig und liefern einen ordentlichen Klang ab.

Die Tenson F501320 ist in der gleichen Preisklasse angesiedelt, kommt jedoch gleich noch mit einem elektrischen Verstärker im Gepäck. Diese Elektronik-Akustikgitarre stellt eine Art Brücke dar zwischen den klassischen Westerngitarren im Akustik-Style und den moderneren E-Gitarren. Der Tonabnehmer ist mit einem 4-Band-Equalizer ausgestattet, der Klang kann damit fein abgestimmt werden.

Eine Klangverstärkung ist damit natürlich ebenfalls möglich. Das helle Holz der Decke und das etwas dunklere Material der Seitenwände sind mit einer glänzenden Schicht versehen, in der sich das Licht spiegelt. Die sechs Saiten sind hier ebenfalls aus Stahl gefertigt, als Besonderheit findet sich der spezielle Cutaway-Hals wieder. Dadurch soll das Spielen leichter und der Klang verbessert werden.